Glossar
Damit Sie sich mit den technischen Begriffen und den in der Zentralstaubsaugerbranche häufig verwendeten Leistungskennzahlen vertraut machen können, finden Sie hier kurze Erklärungen zu jedem dieser Begriffe.
Watt
Die Leistung in Watt bestimmt nicht die Effizienz eines Geräts, sondern seinen Energieverbrauch.
Ein Modell mit 1.500 W, das dank eines Motors, optimierter Filter, Dichtungen und Zubehörteile einen guten Wirkungsgrad aufweist, hat beispielsweise eine höhere Nutzleistung als ein Gerät mit 1.800 W und schlechtem Wirkungsgrad.
Abgesehen vom ökonomisch-ökologischen Aspekt ist dieser Wert daher nicht als Effizienzmaß zu berücksichtigen.
Saugleistung (H2O)/Saugkraft/Unterdruck
Die Fähigkeit des Geräts, Staub anzuheben
Der Unterdruck (H2O) misst hauptsächlich die Saugfähigkeit des Motors des Zentralstaubsaugers, also die Kraft, mit der die Luft bewegt wird. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Luft bewegt, ist ein guter Indikator für die Saugleistung. Dieser Wert zeigt Ihnen unter anderem, ob der gewählte Staubsauger auch größere, schwerere Partikel aufsaugen kann. Er ist daher ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Staubsaugers, insbesondere wenn Sie eine Luftkehrdüse verwenden möchten: Je größer die Saugkraft, desto schneller dreht sich die Bürstenwalze der Teppichdüse! Dieser Wert ist auch entscheidend, wenn Sie ein Schlauchrückzugssystem verwenden möchten, denn genau diese Kraft zieht den Schlauch im Rohrsystem wieder ein.
Luftdurchsatz (MCH)
Die Strömungsgeschwindigkeit der Luft
Dieser Wert misst die Luftmenge, die in einer bestimmten Zeit bewegt wird, in Kubikmetern pro Stunde (MCH). Ein hoher Luftdurchsatz erzeugt eine starke Luftbewegung, was die Fähigkeit des Staubsaugers erheblich erhöht, Schmutz in einem größeren Radius aufzunehmen. Ein Staubsauger mit Beutel hat einen höheren Luftdurchsatz als ein beutelloser Staubsauger. Teppiche benötigen mehr Leistung als ein Holzboden oder Fliesen.


